Mitglieder der Feuerwehr Rudmanns unterzogen sich "Finnentest".

Neben der gesundheitlichen Eignung ist der positiv absolvierte Atemschutz-Leistungstest eine wesentliche Voraussetzung für das Tragen von „schwerem“ Atemschutz. Es handelt sich dabei um einen genormten und wissenschaftlich evaluierten Mindeststandard-Leistungstest für Atemschutzgeräteträger in kompletter persönlicher Schutzausrüstung über 5 Stationen. Der Test dient der Einschätzung der Leistungsfähigkeit eines Atemschutzgeräteträgers. Ausgearbeitet wurde dieser Test in Finnland, darum auch „Finnentest“. Die Anforderungen sind für Frauen und Männer gleich.

Am Freitag, 11. September 2020 wurde der Test im Feuerwehrhaus Kleinschönau durchgeführt. Fünf verschiedene Stationen gab es zu absolvieren. Zu Beginn musste eine Wegstrecke von 100 Metern zu Fuß zurückgelegt werden. Mit zwei aufgefüllten 16kg Kanistern hieß es die gleiche Strecke nochmals zu absolvieren. Danach kam das Treppenhaus: 90 Stufen hinauf und 90 Stufen hinunter steigen. Die nächste Station hatte es in sich. Ein liegender LKW-Reifen sollte durch Hämmern 3 Meter verschoben werden. Die vorletzte Station verlangte das Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen. Aufatmen konnte man, nach dem Aufrollen eines C-Druckschlauches, denn dann waren alle Aufgaben absolviert und der Atemschutz konnte wieder abgelegt werden.