Die Feuerwehr Rudmanns baut ihr neues Haus langsam, dafür finanziell abgesichert.

Über 4.500 Stunden wurden von Feuerwehrmitgliedern und weiteren freiwilligen Helfern bisher bei Neubau des Feuerwehrhauses in Rudmanns geleistet – und das unentgeltlich.

Gestartet worden war mit dem Bau im August 2015 mit dem Erdaushub, nachdem sich Kommando und Kameraden zuvor schon lange mit der Planung und Umsetzung des Neubaus befasst hatten.

4.500 unentgeltlich geleistete Stunden

Die NÖN erkundigte sich nach dem derzeitigen Baustatus. Sämtliche Rohbautätigkeiten konnten mittlerweile abgeschlossen werden. Neben den 4.500 unentgeltlich geleisteten Stunden kümmerten sich die Frauen der Feuerwehrkameraden und Dorfbewohner öfters um das kulinarische Wohl der Kameraden und Handwerker, die auf der Baustelle tätig waren. Für die Baumeister-, Dachdecker-, Spengler- und Zimmermeisterarbeiten war die Firma Fessl als bauausführende Firma zuständig.

Heuer wurden der 12 Meter hohe Schlauchturm errichtet und der Einbau der drei Hallentore, das Betonieren und Ausmalen der Fahrzeughalle, der Innenputz des gesamten Gebäudes aufgetragen sowie die Herstellung der Kanal-, Strom- und Wasserinstallation durchgeführt und abgeschlossen. Für kommendes Jahr ist der Umzug der Fahrzeuge und des Inventars vom alten Feuerwehrhaus in das neue Haus geplant sowie die Fertigstellung der Fußbodenheizung und der gesamten notwendigen Möblierung. Die Gestaltung der Außenanlage und der Zufahrt wird der Abschluss des gesamten Vorhabens sein.

Die bisherigen Kosten betrugen 250.000 Euro. Finanziert wurde dies mit den Förderungsmitteln der Stadtgemeinde Zwettl in der Höhe von 100.000 Euro plus Grundstück und Bauholz, 120.000 Euro vom Land Niederösterreich, und die Ortsbevölkerung steuerte 35.000 Euro durch den Spendenaufruf dazu bei. Der Weiterbau ist durch Eigenmittel der Freiwilligen Feuerwehr gesichert.

Eröffnung ist für das Jahr 2020 geplant

Das Motto des Kommandanten Franz Gruber: Lieber einige Jahre länger bauen und die Finanzierung ist auch für die Zukunft gesichert. „An dieser Stelle ein großes Lob und Dankeschön an alle Kameraden der Feuerwehr, den freiwilligen Helfern und der Ortsbevölkerung und weiterhin die Bitte, tatkräftig mitzuhelfen!“, so Gruber.

Die Fertigstellung und feierliche Eröffnung ist zum derzeitigen Stand für 2020 geplant.

Artikel von NÖN.at (C) NÖN

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