+++ Kleinkind steckt in Badewannenabfluss +++
Am gestrigen Abend wurden die Feuerwehren Zwettl-Stadt und Rudmanns um 20:14 Uhr zu einem technischen Einsatz in die Südhangstraße nach Zwettl alarmiert. Ein Kleinkind hatte mehrere Finger in den Abfluss einer Badewanne gesteckt und konnte diese nicht mehr selbstständig herausziehen.
Die Feuerwehr Zwettl-Stadt rückte mit dem Tanklöschfahrzeug direkt von einem bereits abgeschlossenen Einsatzort zum neuen Einsatz aus. Das VRF-Zwettl folgte vom Feuerwehrhaus. Auch die Kameraden der Feuerwehr Rudmanns konnten sofort ausrücken, da sie sich zu diesem Zeitpunkt gerade bei einer Atemschutzübung im Stift Zwettl befanden. Das LFA-B machte sich daher unmittelbar auf den Weg zum Einsatzort. Das MTF folgte wenige Minuten später vom Feuerwehrhaus.
Beim Eintreffen waren bereits Einsatzkräfte der Feuerwehr Zwettl-Stadt im Badezimmer mit der Rettung des Kindes beschäftigt. Nachdem mehrere Versuche, die Finger aus dem Abfluss zu befreien, erfolglos geblieben waren und sich auch der Abfluss nicht schonend entfernen ließ, entschieden sich die Kameraden in Abstimmung mit dem Rettungsdienst dazu, einen größeren Teil der Badewanne herauszutrennen, um eine möglichst schonende Befreiung zu ermöglichen.
Die weitere Befreiung erfolgte im Landesklinikum Zwettl, wo es den Kameraden der Stadtfeuerwehr gelang, den Abfluss zu entfernen. Das Kind konnte schließlich ohne weitere Verletzungen aus seiner misslichen Lage befreit werden.
Die Feuerwehr Rudmanns stand während des Einsatzes in der Südhangstraße als einsatztaktische Reserve sowie zur Unterstützung der eingesetzten Kräfte bereit.
Wir bedanken uns bei den Kameraden der Feuerwehr Zwettl-Stadt sowie bei allen beteiligten Blaulichtorganisationen für die professionelle und reibungslose Zusammenarbeit!


